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Digitaler Kolonialismus

wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen
Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Dachwitz, Ingo (Verfasser); Hilbig, Sven (Verfasser)
Verfasserangabe: Ingo Dachwitz/Sven Hilbig
Jahr: 2025
Verlag: München, C.H. Beck
Mediengruppe: Sachbuch
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Zweigstelle: Lebenstedt Signatur: Wi 134 DAC Status: Verfügbar Vorbestellungen: 0 Mediengruppe: Sachbuch Lagepläne:

Inhalt

Süden dafür bezahlt. Der Tech-Journalist Ingo Dachwitz und der Globalisierungsexperte Sven Hilbig beleuchten diesen blinden Fleck und zeigen die weltweiten Folgen des digitalen Kolonialismus sowie bestehende Ansätze für eine gerechtere Digitalisierung auf. Soviel steht fest: AI will not fix it.
 
Das Versprechen der Digitalen Revolution ist die Heilserzählung unsererZeit. Dieses Buch erzählt eine andere Geschichte: Die des digitalen Kolonialismus. Statt physisches Land einzunehmen, erobern die heutigen Kolonialherren den digitalen Raum. Statt nach Gold und Diamanten lassen sie unter menschenunwürdigen Bedingungen nach Rohstoffen graben, die wir für unsere Smartphones benötigen. Statt Sklaven beschäftigen sie Heere von Klickarbeiter:innen, die zu Niedriglöhnen in digitalen Sweatshops arbeiten, um soziale Netzwerke zu säubern oder vermeintlich Künstliche Intelligenz am Laufen zu halten. Der Kolonialismus von heute mag sich sauber und smart geben, doch eines ist gleich geblieben: Er beutet Mensch und Natur aus und kümmert sich nicht um gesellschaftliche Folgen vor Ort. Im Wettkampf der neuen Kolonialmächte ist Digitalpolitik längst zum Instrument geopolitischer Konflikte geworden – der Globale Süden gerät zwischen die Fronten.
 
„Beim digitalen Kolonialismus fließen Daten und Profite nur in eine Richtung.“ Renata Ávila Pinto, Menschenrechtsverteidigerin
KI und Daten, Rohstoffe und Repression: Eine umfassende Analyse des digitalen Kolonialismus
Augenöffner für Leser:innen: Wieso die Digitalisierung auf Ausbeutung beruht
Die Rolle Europas neben den Digitalimperien USA und China
Sehr gut lesbare Mischung aus tiefgreifender Analyse und bewegenden Reportagen
Basierend auf Kooperationen und Interviews mit Forscher:innen und Aktivist:innen aus dem Globalen Süden
Mit einem eindringlichen Appell von Renata Ávila Pinto, Geschäftsführerin der „Open Knowledge Foundation“

Details

Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Dachwitz, Ingo (Verfasser); Hilbig, Sven (Verfasser)
Verfasserangabe: Ingo Dachwitz/Sven Hilbig
Jahr: 2025
Verlag: München, C.H. Beck
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Systematik: Suche nach dieser Systematik Wi 134
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ISBN: 978-3-406-82302-2
Beschreibung: Originalausgabe, 351 Seiten, Karten, Diagramme
Schlagwörter: Kolonialismus; Entwicklungspolitik; Imperialismus; Informationstechnologie; Wissenschaftsethik
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Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Sachbuch